Die Wasserqualität ist nicht nur beim Trinken wichtig, sondern Trinkwasserqualität ist auch für Ihren Hochdruckreiniger entscheidend wichtig. Das Wasser sollte vor allem wenig Luftanteile und Schwebeteile besitzen, Machen Sie den Test: Nehmen Sie eine Wasserprobe im Glas und überprüfen Sie nach einigen Stunden Standzeit, ob sich Schwebeteile am Glasboden abgesetzt haben.

Gerade wenn Sie mit höherem Druck operieren, sind die Schwebeteile für einen erhöhten Verschleiß verantwortlich, da sie ähnlich wie Schmirgelpapier an den Oberflächen reiben.

Bei Brunnenwasser geht es nicht nur um Steinchen und feinen Sand. In Grundwasser ist oft gelöstes Eisen und Mangan enthalten. Diese Elemente reagieren mit Sauerstoff aus der Luft und verursachen hartnäckige Ablagerungen im Hochdruckreiniger.
Prüfen Sie Ihr Brunnenwasser auf einfache Weise: Füllen Sie Brunnenwasser in ein Glas. Bildet sich nach ein paar Stunden bis max. einem Tag beim Stehenlassen eine grau-braune bis Rost-braune Trübung oder gar eine Fällung am Glasboden, dann sollten Sie das Wasser nicht ohne weiteres nutzen.

In keinem Fall sollte Ihrem Hochdruckreiniger Wasser aus offenen Gewässern, aus dem Meer oder vollentsalztes Wasser zugeführt werden. Wer am richtigen Wasser spart, spart am falschen Ende. Der Verschleiß erhöht sich in kürzerer Zeit und umso schneller benötigen Sie z. B. neue Druckventile, Steuerkolben, Wassermanschetten oder andere Ersatzteile. Zudem die Kosten, die Ersatzteile von einem Fachmann einsetzen zu lassen.

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